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10/08/10
Gewichtsbarometer 2010

Sechster Gewichtsbarometer von Johnson & Johnson Medical:
Jeder zweite Österreicher mit Gewicht unzufrieden
(Wien, 9. August 2010) 45% der Österreicher sind mit ihrem Gewicht unzufrieden, 63% wollen in diesem Sommer noch abnehmen: Dies sind die Kernaussagen einer von Johnson & Johnson Medical beauftragten Umfrage. Besonders hoch ist der Wunsch nach einer Gewichtsreduktion bei Frauen, bei Personen über 40 und bei stark Übergewichtigen. Fremde Hilfe wird beim Abnehmen nur selten in Anspruch genommen.
 
Knapp die Hälfte aller Österreicher fühlt sich laut der bereits zum sechsten Mal von Johnson & Johnson Medical beauftragten und von marketagent.com durchgeführten Umfrage zu dick – und dies zu Recht. Mit einem durchschnittlichen Body Mass Index (BMI) von 25 bei den Frauen und 26 bei den Männern sind die Österreicher zumindest leicht übergewichtig. Entsprechend zeigten sich von den 500 befragten Personen zwischen 14 und 59 Jahren 45% mit ihrem aktuellen Gewicht „eher weniger“ bzw. „überhaupt nicht zufrieden“; nur 12,4% der Befragten gaben an, „sehr zufrieden“ zu sein. Die Unzufriedenheit steigt mit dem Body Mass Index (BMI): Während 70% der Personen mit einem BMI zwischen 20 und 24,99 (Normalgewicht) mit ihrem Gewicht zufrieden sind, sind es bei Personen mit einem BMI über 30 (Fettleibigkeit) nur noch 7,9%.
 
Abnehmen als Vorsatz für den Sommer
63,2% der Österreicher wollen in diesem Sommer an Gewicht verlieren. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei den über 40-Jährigen (knapp 70%), bei stark übergewichtigen Personen mit einem BMI über 30 (81,5%), und bei Frauen (72,9%). Abnehmen möchte nach eigenen Angaben immerhin die Hälfte aller Männer – und dies dann auch ordentlich. Während die befragten Frauen im Schnitt 6,5 Kilogramm verlieren möchten, peilen die Männer einen Gewichtsverlust von 7,1 Kilo an. Unabhängig von Alter und Geschlecht sollen im Schnitt 6,7 Kilogramm abgespeckt werden; die mit 12 Kilo höchste Gewichtsabnahme nehmen sich adipöse Personen mit einem BMI ab 30 vor.
 
Bikinizeit macht Lust aufs Abspecken
Während fast zwei Drittel aller Befragten im Sommer – und damit zur Badesaison – abnehmen möchten, war dies nur für 40% bereits zu Beginn des Jahres ein Thema. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass ihr Gewicht seitdem unverändert sei. Zugenommen haben nur 19,4%, während 30% sogar abgenommen haben. Ihr Gewicht halten konnten vor allem die 50- bis 59-Jährigen (57%), abgenommen haben primär die 40- bis 49-Jährigen (38,5%). Am meisten zugelegt haben die 14- bis 19-Jährigen (36,8%). Umgelegt auf den BMI erfolgte mit 26,8% die höchste Gewichtszunahme – auch gemessen an den tatsächlich zugelegten Kilos – bei den Übergewichtigen (BMI zwischen 25 und 30). Über 40% aller unter Fettleibigkeit leidenden Personen (BMI ab 30) haben hingegen abgenommen. Unabhängig von Alter und Geschlecht betrug die durchschnittliche Gewichtszunahme 4,6 Kilo. Die Befragten, die abgenommen haben, bringen seit Jahresbeginn im Schnitt 5,8 Kilogramm weniger auf die Waage.
 
Abnehmen ohne fremde Hilfe
Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung, meinen zwei Drittel der Österreicher, auch ohne fremde Hilfe abnehmen zu können. Am offensten für Unterstützung von außen sind die 30- bis 39-Jährigen (26,3%), kategorisch abgelehnt wird dies von den 14- bis 19-Jährigen (69,1%). Die Bereitschaft, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, steigt erst mit dem BMI: Während nur 13,6% der Befragten mit einem BMI bis 25 fremde Hilfe annehmen möchten, sind es bei Personen mit einem BMI über 30 schon 46,7%. Insgesamt wird am ehesten von Ernährungsberatern (41,3%) und vom Freundeskreis (34,7%) Hilfe angenommen. Motivation fürs Abnehmen holen sich die Befragten hingegen bei Freunden oder Verwandten, die selbst an Gewicht verloren haben (19%) oder Ärzten (11,1%). Am geringsten ist die Motivation durch prominente Vorbilder (1,6%). 
 
Weniger Kilos durch Sport und gesunde Ernährung 
Als erfolgsversprechende Maßnahmen zur Gewichtsreduktion gelten laut Befragung „mehr Sport“ (75%), gefolgt von „gesünder ernähren“ (65%) und „weniger essen“ (56%). Allein bei den Personen mit einem BMI über 30 ist letzteres unbeliebt (46,8%). Eine Diät kommt, unabhängig vom BMI, nur für die wenigsten in Frage (8,5%); besonders unbeliebt ist diese Maßnahme bei den 30- bis 39-Jährigen. An Bedeutung verloren haben Diäten auch im Vergleich zu den Befragungen in den Vorjahren, während sich Gewichtsreduktion durch Sport ungebrochener Beliebtheit erfreut.
 
Johnson & Johnson Medical Austria ist ein Tochterunternehmen von Johnson & Johnson, dem weltweit größten und in seinem Produktspektrum vielfältigsten Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge, Diagnostik und Therapie. Johnson & Johnson Medical Austria steht für Qualität, Innovation und bestmögliche Behandlung mit Medizinprodukten in den Bereichen Kardiologie, Orthopädie, Chirurgie, Neurochirurgie, Traumatologie, Neurologie und Neuroradiologie, Gynäkologie, Heil- und Wundversorgung und vielen anderen mehr.
 
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