16/04/10
Depuy Surgery Week 2010
DePuy Surgery Week 2010: Maßgeschneiderte Weiterbildung für Orthopäden und Unfallchirurgen
Mit 36 Vorträgen nationaler und internationaler Experten, 7 Live-OPs und mehr als 20 Stunden an praktischen Übungen in Kleingruppen bot die DePuy Surgery Week auch dieses Jahr Orthopäden und Unfallchirurgen ein maßgeschneidertes Angebot zur fachlichen Weiterbildung. An der einzigartigen Fortbildungs-initiative zu den Spezialbereichen Hüfte, Knie, Wirbelsäule und Schulter nahmen 145 Mediziner aus 60 österreichischen Krankenhäusern teil. Erstmals konnten auch Teilnehmer aus der Schweiz begrüßt werden.
Bereits zum dritten Mal lud DePuy, ein Unternehmensbereich des Medizinprodukte-Herstellers Johnson & Johnson Medical zu einer Woche geballter Aus- und Weiterbildung ein. Von 22. bis 26. März konnten sich die Teilnehmer in insgesamt fünf Modulen unter der Anleitung von knapp 40Spitzenvertretern der einzelnen Fachrichtungen theoretisch und praktisch mit aktuellen Forschungsergebnissen, Operationstechniken, Instrumenten und Implantaten auseinandersetzen. In Form von Vorträgen, Live-OPs und Praxis-Workshops wurde aktuelles Wissen zu Schulterarthroskopie und -prothetik, Wirbelsäule, Kniearthroskopie, Knie- und Hüftendoprothetik vermittelt. Die Veranstaltung fand im Anatomischen Institut der Universität Wien, dem AKH Wien, dem SMZ Ost sowie erstmals im Lorenz-Böhler-Krankenhaus statt.
Arbeit in Kleingruppen, Live-OPs und internationale Vortragende
Bei den Live-OPs wurde die jeweilige Operationstechnik von renommierten Orthopäden bzw. Unfallchirurgen demonstriert; weitere theoretische Fragen wurden im Rahmen von Vorträgen geklärt. Zu den Vortragenden zählten österreichische Mediziner ebenso wie Experten aus der Schweiz, Slowenien oder Frankreich. Kernstück der DePuy Surgery Week 2010 waren Workshops, die an jedem Tag im Anschluss an die theoretischen Einheiten stattfanden. Unter Anleitung der Referenten konnten die Teilnehmer die jeweilige OP-Technik selbst anwenden und direkt am Präparat üben. Um einen möglichst hohen Lerneffekt zu erzielen, war die Teilnehmerzahl beschränkt. Neben bereits erfahrenen Ärzten konnten vor allem auch Jungärzte und Fachärzte in Ausbildung unter sehr realistischen Bedingungen trainieren. „Das offene Gesprächsklima und die kritische, detaillierte Diskussion stellen eine Bereicherung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar“, zeigt sich Univ.Prof.Dr. Reinhard Windhager, Leiter der Universitätsklinik für Orthopädie Wien von der Ausrichtung der Veranstaltung angetan.
Themen, die Orthopäden und Unfallchirurgen bewegen
In insgesamt 5 Modulen wurden im Rahmen der DePuy Surgery Week 2010 mehrere Spezialbereiche der Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt. Im Modul „Wirbelsäulenchirurgie“ drehte sich alles um das Thema Revisionen im Bereich der Lendenwirbelsäule. In Kleinstgruppen wurden Metastasenmanagement, der Umgang mit Komplikationen und das generelle Vorgehen bei Revisionen behandelt. Im Modul „Schulterarthroskopie und -prothetik“ wurde von der diagnostischen Arthroskopie über subakromiale Dekompression und arthroskopische Reparatur von Instabilität und Rotatorenmanschettendefekten bis hin zur anatomischen und inversen Schulterprothese die gesamte Spannbreite der Schulterchirurgie besprochen. Rechtzeitig zur Frühlings-schisaison widmete sich ein Modul der arthroskopischen Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes, zu der zahlreiche Kniespezialisten Empfehlungen abgaben und verschiedene Techniken erläuterten. Unter dem Motto „High Function – Low Wear“ wurden im Modul „Knieendoprothesen“ gemeinsam mit in- und ausländischen Spitzenorthopäden Detailfragen zum Einsatz von Prothesen besprochen. Im Modul zur Hüftendoprothetik wurden aktuelle Themen wie optimale Platzierung, Tribologie und minimal-invasiver Zugang behandelt.
„Professional Education“ als wichtiger Auftrag
Gerade in hochspezialisierten Fachbereichen wie der Medizin ist laufende Fort- und Weiterbildung von besonderer Bedeutung. Als Medizinprodukte-Hersteller achtet Johnson & Johnson Medical daher auf eine laufende Ausbildung der Anwender und verfolgt eine strikte „no train – no use“-policy: In allen Geschäftsbereichen, also auch bei DePuy, werden neue Produkte nur dann an die medizinische Einrichtung weitergegeben, wenn das ausführende medizinische Personal entsprechend geschult wurde. Dies erfolgt entweder durch bereits erfahrene Anwender oder in speziellen Trainingskursen. Damit soll eine entsprechende Lernkurve der Anwender, vor allem aber auch eine hohe Patientensicherheit gewährleistet werden.
DePuy zählt mit seiner mehr als 100-jährigen Erfahrung zu den traditionsreichsten und marktführenden Unternehmen der endoprothetischen Orthopädie, Chirurgie und Traumatologie. Entwicklungsschwerpunkte liegen außerdem in den Bereichen Neurochirurgie, Arthroskopie und Sportmedizin. DePuy engagiert sich auch in der praktischen Vermittlung von navigierten Implantationen und der minimal-invasiven Chirurgie, um Operateure auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.
Johnson & Johnson Medical Austria ist ein Tochterunternehmen von Johnson & Johnson, dem weltweit größten und in seinem Produktspektrum vielfältigsten Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge, Diagnostik und Therapie. Johnson & Johnson Medical Austria steht für Qualität, Innovation und bestmögliche Behandlung mit Medizinprodukten in den Bereichen Kardiologie, Orthopädie, Chirurgie, Neurochirurgie, Traumatologie, Neurologie und Neuroradiologie, Gynäkologie, Heil- und Wundversorgung und vielen anderen mehr.
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